KI entdeckt: Deutsche können doch diskutieren 🤔

Guten Morgen aus San Francisco,
Deutsche KI-Wissenschaftler knacken den Code politischer Online-Debatten. Ein Team aus Trier und Karlsruhe simulierte, wie wir auf Twitter (oder X, wie es jetzt heißt) streiten - oder eben nicht. 🎯
Die Überraschung: Wir können tatsächlich gesittet diskutieren. Die KI erkennt sogar Ironie - eine Fähigkeit, die manchen Bundestagsabgeordneten noch fehlt. 😉
Das Fazit? Online-Deutschland bevorzugt echte Gespräche statt schneller Likes. Und wer hätte das gedacht: Die meisten bleiben dabei sogar höflich. Ein digitales Wunder! 🎉
Stay curious,
Marcus Schuler
KI-Forscher simulieren politische Online-Debatten in Deutschland

Ein deutsches Forscherteam hat erstmals erfolgreich politische Online-Diskussionen mit KI simuliert. Die Wissenschaftler der Universität Trier und des Karlsruher Instituts für Technologie entwickelten dafür ein System, das das Verhalten von Nutzern in sozialen Medien nachbildet.
Die Forscher trainierten ihre KI-Modelle mit deutschen Twitter-Daten. Sie analysierten dafür Beiträge von Bundestagsabgeordneten und die Antworten normaler Nutzer. Besonders interessierte sie dabei, wie frühere Gespräche neue Diskussionen beeinflussen.
Die Ergebnisse zeigen: Nutzer beteiligen sich aktiver an Diskussionen, wenn sie auf vergangene Gespräche aufbauen können. Ohne diese Historie sinkt das Engagement deutlich. Zeit und Motivation spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Wer wenig Zeit hat, reagiert eher mit "Likes" statt mit Kommentaren.
Die KI konnte sogar Emotionen, Ironie und problematische Inhalte in den Beiträgen erkennen. Die meisten Diskussionen blieben sachlich - nur selten wurde es beleidigend oder hasserfüllt.
Die Simulation macht auch deutlich: Online-Debatten folgen bestimmten Mustern. Nutzer reagieren auf Belohnungen wie Likes. Sie passen ihr Verhalten an die Reaktionen anderer an.
Warum das wichtig ist:
- Die Studie entschlüsselt erstmals systematisch, wie Menschen online diskutieren und aufeinander reagieren - ein wichtiger Schritt für die Gestaltung gesünderer Online-Debatten
- Die Ergebnisse zeigen: Online-Diskussionen sind komplexer als gedacht. Nicht Hass und Hetze dominieren, sondern der Wunsch nach konstruktivem Austausch
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KI Photo des Tages

Prompt:
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KI-Startup Replit verhandelt über Milliarden-Bewertung

Das KI-Startup Replit steht vor einer neuen Finanzierungsrunde. Die Bewertung soll auf 3 Milliarden Dollar steigen - fast das Dreifache der bisherigen Bewertung.
Investoren wollen rund 200 Millionen Dollar in das Unternehmen stecken. Replit entwickelt KI-Tools, die das Programmieren vereinfachen. Im September stellte das Startup einen KI-Agenten vor, der nicht nur Code schreibt, sondern auch Software bereitstellt.
Das Ziel: Auch Menschen ohne Programmierkenntnisse sollen Apps entwickeln können. Die Plattform hat bereits über 30 Millionen Nutzer.
Zu den Investoren gehören namhafte Firmen wie Andreessen Horowitz. Replit-Chef Amjad Masad geht noch weiter: "Ich denke nicht mehr, dass man programmieren lernen sollte."
Warum das wichtig ist:
- Der Erfolg von Replit zeigt, wie KI die Softwareentwicklung revolutioniert - weg vom manuellen Programmieren, hin zu automatisierter Entwicklung
- Die hohe Bewertung beweist das enorme Potenzial von KI-Tools, die Programmierung demokratisieren
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KI & Tech News
KI wird zur Museumsführerin im Deutschen Museum
Das Deutsche Museum München überrascht mit einer neuen Art der Führung: Die KI "AI-ME" empfängt Besucher mit blinzelndem Auge und führt sie in 90-minütigen Touren durch die Zukunftsausstellung. Während zwei menschliche Guides im Hintergrund bleiben, erklärt die KI komplexe Themen wie virtuelle Operationen, passt sich dem Wissensniveau der Besucher an und leitet am Ende eine Diskussion am digitalen Lagerfeuer - für neun Euro pro Person.
SAP-Kunden vermissen klare KI-Strategie
Laut aktuellem DSAG-Investitionsreport bewerten nur 29 Prozent der SAP-Anwender die KI-Strategie des Softwarekonzerns als gut oder sehr gut, während 30 Prozent sich kein Urteil zutrauen. Die Unternehmen wollen zwar in KI investieren - 45 Prozent planen Ausgaben für 2025 - aber vielen fehlt ein konkreter Plan für die Integration in ihre SAP-Systeme.
Chinesische Satelliten fordern Starlink heraus
Das chinesische Satellitenunternehmen Spacesail verhandelt mit über 30 Ländern und gewinnt besonders dort Kunden, wo Elon Musks Starlink auf Widerstand stößt. Nach dem Start von 90 Satelliten plant die Firma aus Shanghai bis 2025 weitere 648 Starts und will bis 2030 auf 15.000 Satelliten wachsen - während Starlink derzeit bei 7.000 liegt.
Thunderbird startet eigenen E-Mail-Dienst
Mozilla baut Thunderbird zu einem kompletten Produktivitäts-System aus und startet mit Thundermail einen Browser-basierten E-Mail-Dienst ohne Werbung und Datensammlung. Der neue Dienst, der sich aktuell in interner Testphase befindet, wird Teil eines "Thunderbird Pro"-Pakets, das auch verschlüsselte Dateiübertragung und Terminplanung umfasst.
Trumps Sicherheitsberater verschickt Militärgeheimnisse per Gmail
Der Nationale Sicherheitsberater der USA, Michael Waltz, hat heikle Militärinformationen über sein privates Gmail-Konto verschickt - darunter Details über Waffensysteme und Truppenstandorte in einem laufenden Konflikt. Nach einem Bericht der Washington Post kommunizierte Waltz regelmäßig über Gmail mit anderen Regierungsmitarbeitern, die ihrerseits sichere Dienstkonten nutzten, und speicherte dort auch seinen Arbeitskalender.
Google warnt: Nordkoreanische IT-Experten tarnen sich als Freiberufler

Nordkoreanische IT-Experten haben ihre verdeckten Operationen in Europa massiv ausgeweitet. Google warnt: Die Hacker geben sich als normale Freiberufler aus, um westliche Firmen zu infiltrieren. Besonders im Visier: Unternehmen der Verteidigungsindustrie.
Die Google Threat Intelligence Group hat einen Täter identifiziert, der mindestens 12 gefälschte Identitäten nutzte. Er bewarb sich gezielt bei europäischen Firmen. Seine Taktik: Er baute Beziehungen zu Personalern auf und ließ andere Fake-Profile für sich bürgen.
Die Nordkoreaner entwickeln komplexe Projekte - von Webseiten bis Blockchain-Anwendungen. Sie tarnen sich als Italiener, Japaner oder Amerikaner. Ihre Bezahlung läuft über Kryptowährungen und verschleierte Zahlungswege.
Besorgniserregend: Die Angreifer setzen verstärkt auf Erpressung. Werden sie entdeckt, drohen sie damit, sensible Firmendaten zu veröffentlichen. Zudem nutzen sie gezielt Unternehmen, die private Geräte im Home Office erlauben - dort greifen übliche Sicherheitsmaßnahmen oft nicht.
Die Hacker zeigen, wie anpassungsfähig sie sind. Werden sie in den USA aufgedeckt, weichen sie nach Europa aus. Dort bauen sie schnell neue Netzwerke auf.
Warum das wichtig ist:
- Nordkoreas Cyber-Armee ist längst in europäischen Firmen aktiv - und kaum einer merkt es. Die Angreifer tarnen sich perfekt als normale Remote-Worker
- Die Taktik ist raffiniert: Erst sammeln sie als "Freiberufler" sensible Daten, dann folgt die Erpressung. Ein Albtraum für jedes Unternehmen
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Better prompting…
Heute: Unterhaltung und Spaß
Schreibe ein humorvolles Gedicht aus der Sicht einer Katze, die durch eine Großstadt streift.
Das Gedicht soll:
- Sich in vier kurzen Strophen à vier Zeilen über ihren Tag erstrecken
- Alltägliche Situationen aus ungewöhnlicher Katzenperspektive zeigen
- Mit überraschenden Wendungen arbeiten
- Ein klares Reimschema haben
- Die Diskrepanz zwischen Katzennatur und Stadtleben betonen
Zeige den Kontrast zwischen der eleganten Selbstwahrnehmung der Katze und der hektischen Realität der Stadt. Nutze präzise, bildhafte Verben statt abstrakter Beschreibungen.
🚀 KI Profile: Die Unternehmen von Morgen

Lex AI: Rechtliche Informationsflut gezähmt durch KI
Hamburger Legal-Tech-Startup revolutioniert die Rechtsbranche mit KI-gesteuerten Echtzeit-Updates zu Gesetzesänderungen und automatisierten Zusammenfassungen komplexer Rechtstexte. Juristen sparen damit bis zu 75% ihrer Recherchezeit.
1. Die Gründer
- Dr. Susann Funke und Maik Neubauer gründeten das Unternehmen 2021 in Hamburg 🚀
- 14 Mitarbeiter formen aktuell das schlagkräftige Team
- Die Idee entstand aus der täglichen Frustration mit der Informationsflut neuer Gesetze
- Beide bringen 15 Jahre internationale Beratungserfahrung im Rechtsbereich mit
2. Das Produkt
- KI-gesteuerte Echtzeit-Überwachung von Gesetzesänderungen aus hunderten Quellen 📱
- Automatische Zusammenfassung komplexer Rechtstexte (55 Seiten → 3-4 Seiten Essenz)
- Personalisierbare Benachrichtigungen für relevante Rechtsbereiche
- Teamfähige "Knowledge Spaces" ermöglichen Zusammenarbeit und Wissensaustauung
- Kombination aus KI-Analyse und menschlicher Rechtsexpertise sichert Qualität
3. Die Konkurrenz
- Traditionelle Platzhirsche: LexisNexis (Lexis+ AI) und Thomson Reuters (Westlaw mit CoCounsel)
- Direkte Startup-Konkurrenz: Regology aus dem Silicon Valley überwacht ebenfalls Regulierungen
- Überraschende Wettbewerber: Großkonzerne wie Deutsche Telekom entwickeln eigene Tools ("Law Monitor")
- Lex AI punktet durch europäischen Fokus und spezialisierte KI für Rechtstexte 💪
4. Die Finanzierung
- Startkapital kam von Hamburgs IFB Innovationsstarter (InnoRampUp, InnoFinTech)
- Business Angels aus der Rechts- und Technologiebranche investierten früh
- 2024: Strategische Beteiligungen durch Hashthink Technologies (Kanada) und Saxum Global Consulting (Dubai)
- Bewertung nicht öffentlich bekannt, Unternehmen steckt noch in der Seed-Phase
5. Zukunft ⭐⭐⭐⭐
Lex AI expandiert gerade in die USA und Kanada, was seine globale Reichweite entscheidend vergrößert. Der Markt für Legal-Tech explodiert – die KI-Nutzung in Kanzleien stieg von 19% auf 79% in nur einem Jahr. 🚀 Der spezialisierte Ansatz und die frühe Position im Markt versprechen starkes Wachstum, solange das kleine Team die Balance zwischen Expansion und Qualität meistert.