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KI-Revolution: Adobe schneidet, Claude paukt 🎬📚

KI-Revolution: Adobe schneidet, Claude paukt 🎬📚

Guten Morgen aus San Francisco,

KI macht Videoschnitt zum Kinderspiel. Adobe packt Premiere Pro mit mächtigen KI-Tools voll. Die Software zaubert jetzt per Knopfdruck zusätzliche Frames in 4K-Qualität. 🪄

Zu kurze Clips? Kein Problem mehr. "Generative Extend" verlängert Videos automatisch - auch im vertikalen Format für TikTok und Co. Die KI durchsucht blitzschnell Terrabytes an Material und erkennt sogar Kameraeinstellungen. ⚡️

Anthropic stürmt die Hochschulen. Der neue "Claude for Education" hilft Studenten beim Lernen, erklärt komplexe Themen und erstellt Lernpläne. Drei Top-Unis machen bereits mit, darunter die London School of Economics. 🎓

Der Zeitpunkt könnte kaum besser sein: Mehr als die Hälfte aller Studenten nutzt wöchentlich KI-Tools. Anthropic wittert das große Geschäft - und will seinen 115-Millionen-Dollar-Monatsumsatz verdoppeln. Wer braucht schon Kleingeld? 💰

Stay curious,

Marcus Schuler


Neue KI-Tools machen Videoschnitt schneller als je zuvor

Adobe revolutioniert den Videoschnitt mit neuen KI-Funktionen in Premiere Pro. Die Software verlängert jetzt Videos automatisch - sogar in 4K-Auflösung. Ein Klick genügt, und die KI fügt fotorealistische Frames hinzu.

Die neue Funktion "Generative Extend" löst ein klassisches Problem: Ein perfekter Clip ist oft einfach zu kurz. Statt aufwendig neu zu drehen, verlängert die KI das Material automatisch. Das klappt auch bei vertikalen Videos für Social Media.

Auch die Suche nach Clips wird intelligenter. Die neue "Media Intelligence" durchforstet in Sekunden Terabytes an Material. Sie erkennt automatisch Objekte, Orte und Kameraeinstellungen. Eine Funktion, die Editoren viel Zeit spart.

Die Software übersetzt jetzt auch Untertitel in 27 Sprachen - automatisch und in Sekunden. Das neue Farbmanagement wandelt Log-Footage automatisch in HDR und SDR um.

Der Oscar-Gewinner "Anora" nutzte bereits Adobes neue Tools. Regisseur Sean Baker schwärmt: "Premiere Pro erlaubt mir, frei zu experimentieren und dabei authentisch zu bleiben."

Warum das wichtig ist:

  • Die KI nimmt Editoren jetzt die zeitraubenden Routineaufgaben ab - sie können sich auf die kreative Arbeit konzentrieren
  • Wer Videos für verschiedene Plattformen produziert, spart durch die automatische Anpassung massiv Zeit

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Google macht Notizen-App zum KI-Assistenten

Google rüstet seine Notizen-App NotebookLM mit neuen KI-Fähigkeiten aus. Ab sofort sucht die Software selbstständig nach relevanten Quellen im Web. Der Nutzer muss nur sein Thema eingeben.

Die neue "Discover Sources"-Funktion arbeitet wie ein digitaler Recherche-Assistent. Sie durchsucht Hunderte von Webseiten in Sekunden und wählt die zehn wichtigsten aus. Zu jeder Quelle erstellt die KI eine kurze Zusammenfassung.

Mit einem Klick landen die Quellen im Notizbuch. Dort verknüpft NotebookLM sie automatisch mit anderen Funktionen wie "Briefing Docs" und "FAQs". Der Nutzer kann die Originaltexte lesen, Fragen stellen und Notizen machen.

Für Neulinge gibt es einen "I'm Feeling Curious"-Button. Er generiert Quellen zu zufälligen Themen - ein spielerischer Weg, die neue Funktion kennenzulernen.

Die KI-Funktion basiert auf Googles Gemini-Modell. Sie wird in den nächsten Tagen für alle NotebookLM-Nutzer freigeschaltet.

Warum das wichtig ist::

  • Die Recherche wird radikal einfacher: Die KI findet relevante Quellen, während der Nutzer sich aufs Denken konzentriert
  • Notizen und Wissen verknüpfen sich automatisch - das spart Zeit beim Lernen und Arbeiten

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KI Photo des Tages

Credit: midjourney

Prompt:
老式金属壁画, Medusa wearing pink sunglasses and headphones, blowing a bubble of bubblegum, high-resolution, highly detailed digital art in the style of [Artist name].

Anthropic bringt KI-Chatbot für Hochschulen

Anthropic macht seinen KI-Chatbot Claude fit für Universitäten. Das neue Angebot "Claude for Education" zielt direkt auf Studenten, Dozenten und Verwaltung. Der KI-Assistent soll das Lernen und Lehren unterstützen.

Eine Kernfunktion ist der "Learning Mode". Er fragt Studenten aktiv nach ihrem Verständnis und erklärt die Grundlagen hinter Problemen. Der Chatbot hilft auch bei Forschungsarbeiten und erstellt Lernpläne.

Drei Hochschulen sind bereits an Bord: Die Northeastern University, die London School of Economics und das Champlain College. Anthropic arbeitet mit der Northeastern zusammen, um die KI optimal in den Unterricht zu integrieren.

Das Timing passt: 54 Prozent der Studenten nutzen laut einer Studie jede Woche KI-Tools. Anthropic will diesen Trend nutzen. Das Unternehmen verdient bereits 115 Millionen Dollar pro Monat - und plant, den Umsatz 2025 zu verdoppeln.

Die Integration läuft über die Lernplattform Canvas und das Netzwerk Internet2. Studenten können mit Claude zum Beispiel Matheaufgaben lösen, während die Verwaltung E-Mails automatisiert beantwortet.

Warum das wichtig ist::

  • Anthropic und OpenAI kämpfen um die Vorherrschaft an Unis - die Studenten profitieren von besseren KI-Tools
  • Der Bildungsmarkt wird zum Testfeld für KI - hier entscheidet sich, wie wir künftig lernen werden

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KI & Tech News

KI berechnet angeblich Todeszeitpunkt: Dänische Forscher lösen Debatte aus

Dänische Forschende haben eine KI entwickelt, die den Todeszeitpunkt eines Menschen vorhersagen kann. Das Programm analysierte Daten von sechs Millionen Dänen. Die KI wertet Faktoren wie Alter, Gesundheit und Einkommen aus. Chefs leben länger, Menschen mit psychischen Erkrankungen kürzer. Kritiker warnen: Versicherungen könnten die Technik missbrauchen.

Hamburg setzt Grenzen für KI-Einsatz

Hamburgs Datenschützer Thomas Fuchs warnt vor flächendeckender Gesichtserkennung durch KI. Die Technik dürfe nur in engen Grenzen eingesetzt werden - etwa bei Terrorabwehr. Auch harmlos erscheinende KI-Systeme bergen Risiken: Im Bergedorfer Schwimmbad tauchten Aufnahmen einer Badeaufsichts-KI im Darknet auf - weil der Anbieter Daten weitergab.

Siemens schnappt sich KI-Spezialisten Dotmatics

Siemens übernimmt den KI-Software-Spezialisten Dotmatics in Boston für 5,1 Milliarden Dollar. Die Software der US-Firma hilft zwei Millionen Wissenschaftlern weltweit, Labordaten zu digitalisieren und auszuwerten. Der Deal soll Siemens helfen, sein KI-Angebot für Life-Science-Unternehmen auszubauen.

Amazon will TikTok kaufen

Amazon bietet in letzter Minute für TikTok. Die Video-App muss bis Samstag ihre Eigentümerstruktur ändern, sonst droht ein Verbot in den USA. Die Beteiligten nehmen das Angebot von Amazon bisher nicht ernst.

WordPress-Firma entlässt 280 Mitarbeiter

Automattic, die Firma hinter WordPress.com und Tumblr, entlässt 16 Prozent ihrer Mitarbeiter. CEO Matt Mullenweg kündigte den Schritt gestern in einem Blogpost an. Der Rauswurf trifft 281 Mitarbeitende in 90 Ländern.

Trump plant Entmachtung von Musk

Trump will Elon Musk aus dem Weißen Haus drängen. Der Präsident informierte seinen engsten Kreis, dass der Tech-Milliardär bald in seine Unternehmen zurückkehren soll. Das berichtet das Magazin Politico.

Meta will Zerschlagung verhindern

Meta Chef Marc Zuckerberg drängt US-Präsident Trump offenbar zu einem Deal mit der Kartellbehörde FTC. Meta will einen Prozess verhindern, der WhatsApp und Instagram vom Konzern abspalten könnte. Der Meta-Chef war gestern zum dritten Mal im Weißen Haus.

Amazon startet Satellitenflotte und will Musk Konkurrenz machen

Amazon schickt nächste Woche seine ersten 27 Internet-Satelliten ins All. Eine Atlas-5-Rakete wird sie am 9. April von Florida aus starten. Mit dem 10-Milliarden-Dollar-Projekt will Amazon gegen Musks Starlink antreten. SpaceX hat bereits 8.000 Satelliten im Orbit und fünf Millionen Nutzer.


KI-Forscher entwickeln sicherere Sprachanalyse für Kinder

Schweizer Forschende der Uni Zürich haben eine KI entwickelt, die Sprachstörungen bei Kindern erkennt. Das System arbeitet lokal und schützt sensible Daten.

Das Team analysierte Gespräche von 119 Kindern. Ihre KI verzichtet auf kommerzielle Modelle wie ChatGPT, die Daten ins Internet senden könnten. Stattdessen laufen alle Analysen direkt auf den Computern der Therapeuten.

Die Software kann bereits gut zwischen Dialekt und Hochdeutsch unterscheiden. Sie erkennt auch typische Sprachmuster von Kindern mit Entwicklungsstörungen. Die Genauigkeit muss aber noch besser werden.

Die Therapeuten behalten die Kontrolle: Sie prüfen die KI-Ergebnisse und treffen alle Entscheidungen selbst. Die Technik soll nur unterstützen, nicht ersetzen.

Warum das wichtig ist:

  • Die KI macht Sprachtherapie effizienter - und schützt dabei die Privatsphäre der Kinder
  • Die Studie zeigt: KI braucht keine Datenkraken, um zu helfen

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Uni Zürich: Digitally Supported Analysis of Spontaneous Speech (DigiSpon): Benchmarking NLP-Supported Language Sample Analysis of Swiss Children’s Speech


Besser prompten...

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🚀 KI Profile: Die Unternehmen von Morgen

Choco: Foodtech-Pionier revolutioniert verstaubte Lieferkette

Choco aus Berlin digitalisiert mit einer schlanken App die chaotische Bestellung zwischen Restaurants und Lebensmittellieferanten – ein 6-Billionen-Dollar-Markt, der bislang auf nächtlichen Anrufbeantworternachrichten und veralteten Faxgeräten basierte. 🍽️

Die Gründer

  • Gründungsteam: Daniel Khachab (CEO), Julian Hammer, Rogério da Silva Yokomizo und Grégoire Ambroselli gründeten Choco 2018 in Berlin nach einem Jahr intensiver Marktforschung.
  • Hintergrund: Alle stammen aus dem Rocket-Internet-Universum, wo sie Erfahrung im Aufbau von Startups sammelten.
  • Mitarbeiter: Wuchs auf über 400 Mitarbeiter bis 2022, mit Plänen, auf 700 anzuwachsen.
  • Motivation: Die Beobachtung, dass Köche nachts verzweifelt Lieferanten anrufen mussten, inspirierte die digitale Lösung.

Das Produkt

  • Kernfunktion: Messaging-ähnliche App verbindet Restaurants direkt mit Lieferanten – ersetzt Faxe, Anrufe und Zettelwirtschaft.
  • Stärken: Drastisch reduzierte Bestellfehler, einfache Bedienung ohne Schulung, zeitnahe Auftragsbestätigung, Echtzeitkommunikation.
  • Features: Bestellverwaltung, Analysetools, KI-gestützte Automatisierung, Integration mit Kassensystemen, digitale Kataloge.
  • Nachhaltigkeitsaspekt: Bekämpft aktiv Lebensmittelverschwendung durch präzisere Bestellungen und verbesserte Lieferketteneffizienz.

Die Konkurrenz

  • Direkte Wettbewerber: BlueCart (USA, stärker in Nordamerika), Pepper (White-Label-Lösung für Distributoren), Fresho (Australien/UK, fokussiert auf Frischware).
  • Regionale Spieler: Orderlion (Österreich), Soplaya (Italien), Supy (Naher Osten).
  • Marktposition: Führend in Europa, starke Position in den USA – Choco verarbeitete 2024 etwa 500.000 Bestellungen monatlich für 15.000+ Restaurants.
  • Alleinstellungsmerkmal: Größte internationale Reichweite und höchstes Investitionsvolumen aller Wettbewerber, starke Positionierung als Nachhaltigkeitslösung.

Die Finanzierung

  • Gesamtinvestition: Ca. 330 Millionen Dollar in mehreren Runden – vom Seed (2018) bis zur Series B2 (2022).
  • Bewertung: Erreichte 2022 Unicorn-Status mit 1,2 Milliarden Dollar Bewertung.
  • Investoren: Bessemer Venture Partners, Insight Partners, Left Lane Capital, G Squared, Coatue Management und andere namhafte VCs.
  • Kapitalstrategie: Anfänglich schnelles Wachstum, später mehr Fokus auf Monetarisierung und nachhaltige Expansion.

Zukunft ⭐⭐⭐⭐

Choco steht vor dem Übergang vom Hyperwachstum zur Profitabilität. 💰 Die KI-Integration birgt enormes Potenzial für Automatisierung und datengestützte Entscheidungen. Finanzdienstleistungen und Zahlungsabwicklung bieten vielversprechende Monetarisierungswege, während die Mission der Lebensmittelabfallreduzierung zusätzliche Wachstumschancen eröffnet.