🚀 KI-Update: Google zittert, Freiburg rechnet durch

Guten Morgen aus San Francisco,
Brüssel zeigt Google die rote Karte. Der Suchgigant versteckt Konkurrenten und schiebt laut EU-Kommission die eigenen Dienste nach vorne. Hotels, Shopping, Finanzen - alles landet ganz oben. Der Rest verschwindet im digitalen Nirgendwo. 🔍
Der Play Store sperrt sich ebenfalls gegen Wettbewerb. App-Entwickler dürfen keine günstigeren Angebote außerhalb anbieten. Google kassiere stattdessen kräftig ab. 💸
Die EU-Kommission droht mit Strafen von bis zu 10 Prozent des Jahresumsatzes. Donald Trump wittert bereits "Wirtschaftskrieg". Silicon Valley zittert - wer folgt als nächstes? ⚡
Währenddessen rüstet Freiburg auf: Die Uni gönnt sich einen 4,5-Millionen-Euro-Supercomputer. Das Ziel? Excel-Tabellen (!) besser verstehen als jeder andere. Professor Hutter und sein Team wollen mit dem neuen Hochleistungsrechner die KI-Forschung revolutionieren. Bescheidenheit war gestern. 🦾
Stay curious,
Marcus Schuler
Brüssel gegen Google: Milliardenstrafe für unfaire Suche droht
Google trickst bei der Suche - und die EU schlägt zurück. Der Konzern schiebe seine eigenen Dienste nach vorne: Hotels, Shopping, Finanzen landeten ganz oben, meint die EU-Kommission. Die Konkurrenz verschwinde im digitalen Niemandsland.
Der Play Store zeigt sich ähnlich sperrig. App-Entwickler dürfen ihre Kunden nicht zu günstigeren Angeboten außerhalb des Stores lotsen. Google kassiert stattdessen saftige Gebühren - und das über einen "unangemessen langen Zeitraum", wie die EU-Kommission moniert.
Google wehrt sich mit bekannten Argumenten: Änderungen würden Innovation bremsen und Nutzer gefährden. Der Konzern warnt vor Schadsoftware und behauptet, die EU-Regeln machten es schwieriger, "das zu finden, wonach Menschen suchen".
Die Drohkulisse wächst. Bei Verstößen gegen den Digital Markets Act winken Strafen von bis zu 10 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Google muss nun Stellung nehmen - oder tief in die Tasche greifen.
Teresa Ribera, EU-Kommissarin für Wettbewerb, bleibt hart: "Wir wollen eine Kultur der Regelbefolgung schaffen." Die Botschaft ist klar: Wer nicht hören will, muss zahlen.
Aus Washington grummelt es bereits. Donald Trump wettert gegen die "unfaire Behandlung" amerikanischer Tech-Firmen. Die EU betreibe "Wirtschaftskrieg". Republikanische Senatoren drohen mit Vergeltungsmaßnahmen.
Silicon Valley schließt die Reihen. Apple, Meta und Microsoft beobachten den Fall genau. Sie wissen: Was heute Google trifft, könnte morgen sie treffen. Die Tech-Riesen haben bereits ihre Lobbymaschinerie hochgefahren.
Europäische Wettbewerber jubeln dagegen. "Endlich", sagt der Chef einer deutschen Preisvergleichsseite. "Google hat uns jahrelang ausgebremst." Verbraucherschützer sprechen von einem "längst überfälligen Schritt".
Warum das wichtig ist:
- Die EU zeigt Zähne: Selbst Tech-Giganten müssen sich dem Wettbewerbsrecht beugen
- Der transatlantische Technik-Streit eskaliert: Washington droht mit Vergeltung
KI Photo des Tages

Prompt:
Black and white poster, a tattooed nun with a cross necklace in her hand making gang signs, simple background, in the style of tattoo art, high contrast, high resolution, detailed skin texture, dark atmosphere, rendered with Octane.
Uni Freiburg rüstet auf: Neuer Supercomputer für KI-Forschung
Die Uni Freiburg spendiert sich einen neuen Supercomputer. Der Hochleistungscluster soll die KI-Forschung beschleunigen - und kostet schlappe 4,5 Millionen Euro.
Professor Frank Hutter reibt sich die Hände. Sein Team erforscht die Geheimnisse des Deep Learning, und der neue Rechner verspricht einen Quantensprung. Mit modernen GPUs und erweitertem Speicher sollen die Maschinen endlich richtig denken lernen.
Die Freiburger haben sich ein überraschendes Ziel gesetzt: Sie wollen Excel-Tabellen besser verstehen als jeder andere. "Bei tabellarischen Daten spielen wir schon jetzt in der Weltspitze", sagt Hutter. Der neue Supercomputer soll diese Position zementieren.
Doch die Forscher haben Größeres im Visier. Sie tüfteln an Basismodellen für Sprache, Bilder und sogar Roboter. Auch die Medizin soll profitieren - etwa durch bessere Bildanalysen.
Die Finanzierung stemmen gleich drei Geldgeber: Der EU-Fonds EFRE, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und Baden-Württemberg teilen sich die Millionenrechnung.
Warum das wichtig ist:
- Während andere von KI träumen, baut Freiburg handfeste Rechenpower auf - und zielt ausgerechnet auf die Königsdisziplin Excel
- Mit 4,5 Millionen Euro für einen Computer beweist die Uni: In der KI-Forschung ist Kleckern teurer als Klotzen
Read on, my dear:
- Pressemitteilung der Uni Freiburg: [Neuer Deep-Learning-Cluster für KI-Forschung]
Mensch oder Maschine? Neue Leitlinien für militärische KI

Die Schnittstelle zwischen künstlicher Intelligenz und militärischer Anwendung gleicht einem Minenfeld - nur dass hier ethische Prinzipien die Sprengkörper sind. Ein neues Whitepaper von HENSOLDT und Fraunhofer IOSB wagt sich jetzt mutig ins Gelände.
Die Forscher haben dabei nicht nur theoretische Luftschlösser gebaut. In drei knallharten Praxistests - zu Wasser, zu Land und in der Luft - zeigen sie, wie KI-Systeme lernen können, moralisch erwachsen zu werden. Eine Art digitaler Knigge fürs Kriegsgebiet.
Das Herzstück ihrer Arbeit: Fünf ethische Grundprinzipien, die so selbstverständlich klingen wie sie komplex sind. Nachverfolgbarkeit, Verhältnismäßigkeit, Steuerbarkeit, Verantwortlichkeit und Zuverlässigkeit. Klingt nach einer To-do-Liste für einen Führerschein - ist aber der Schlüssel zur verantwortungsvollen Kriegsführung der Zukunft.
Besonders clever: Die KI-Systeme wurden mit einer Art eingebautem Gewissen ausgestattet. Sie erkennen selbstständig, wenn eine Situation zu heikel wird und übergeben dann die Kontrolle an den Menschen. Eine digitale Rückversicherung, die im Ernstfall Leben retten kann.
Die praktische Umsetzung zeigt sich in fast schon filmreifen Szenarien: Ein U-Boot-System, das zwischen Fischerboot und Kriegsschiff unterscheiden muss. Eine KI, die ein Militärlager überwacht und spielende Kinder von Angreifern unterscheidet. Technologie, die nicht nur smart ist, sondern auch moralisch denkt.
Warum das wichtig ist:
- Die militärische Nutzung von KI ist nicht mehr aufzuhalten - aber ihre ethische Ausrichtung sehr wohl steuerbar
- Die entwickelten Prinzipien könnten zum globalen Standard werden - eine deutsche Ingenieursleistung der besonderen Art
Read on, my dear:
- Hensoldt: Whitepaper
KI- und Tech News
Nvidia und Musk treiben neue KI-Datencenter voran
Nvidia und Elon Musks xAI schließen sich einem milliardenschweren KI-Konsortium um Microsoft und BlackRock an - der digitale Rüstungswettlauf nimmt Fahrt auf. Die Gruppe plant, über 30 Milliarden Dollar in Rechenzentren und Energieanlagen zu stecken, wobei sie gegen Trumps 500-Milliarden-Initiative Stargate antritt - als würde man mit Wasserpistolen gegen Feuerwehrschläuche kämpfen.
Nvidia-Coup: KI-Simulator Gretel geht für 320 Millionen über den Tisch
Nvidia schnappt sich einen digitalen Datenchef: Für 320 Millionen Dollar kauft der Chip-Riese die Firma Gretel. Diese Spezialisten erschaffen künstliche Datensätze, mit denen sich KI-Systeme trainieren lassen. Das schont die Privatsphäre echter Menschen - und öffnet Banken und Krankenhäusern neue Möglichkeiten.
Luxemburg bestätigt 746-Millionen-Bußgeld gegen Amazon
Amazon beißt sich die Zähne aus: Das Verwaltungsgericht Luxemburg hat die Rekordstrafe von 746 Millionen Euro wegen Datenschutzverstößen bestätigt. Der Online-Riese will zwar in Berufung gehen und spricht von "subjektiven Auslegungen" der EU-Datenschutzregeln - eine Verteidigung, die so wasserdicht ist wie ein Sieb.
Hacker warnen: Berlin plant IT-Milliardenregen - ohne Plan
Der Bundestag lockert die Schuldenbremse für IT-Sicherheit, doch der Chaos Computer Club schlägt Alarm: Das Geld droht bei den üblichen Großkonzernen zu versickern, während der wirklich wichtige Schritt - die Abschaffung des Hackerparagrafen - keinen Cent kosten würde.
US-Richterin: KI schreibt keine Gedichte - und stirbt auch nicht
Eine US-Richterin hat klargestellt: Künstliche Intelligenz kann keine Urheberrechte beanspruchen - sie lebt nicht, heiratet nicht und schreibt auch keine guten Gedichte. Selbst Star-Trek-Androide Data bekommt sein Fett weg, als die Richterin in ihrem Urteil spöttisch anmerkt: Maschinen bleiben Werkzeuge, egal wie künstlerisch sie sich geben.

Grammarly: KI-Grammatikwächter schreibt Kommunikationsregeln neu 🚀
Grammarly vernichtet Schreibängste mit KI, die alles von Tippfehlern bis Tonproblemen entlarvt. Das ukrainische Einhorn verwandelte sich von akademischen Plagiatsjägern zu Kommunikationskommandos für Millionen weltweit.
• Die Gründer 🧠 Gegründet 2009 von Max Lytvyn, Alex Shevchenko und Dmytro Lider. Alle drei kämpften als Nicht-Muttersprachler mit Englisch. Sie bootstrappten acht Jahre ohne Investoren und standen mehrfach vor dem Bankrott. Heute beschäftigen sie über 1000 Mitarbeiter in San Francisco, New York, Kyiv und Vancouver. Ihre frühere Firma MyDropBox (Plagiatserkennung) verkauften sie an Blackboard.
• Das Produkt ⚡ KI-Schreibassistent korrigiert Grammatik, verfeinert Tonfall, steigert Klarheit und generiert Text. Plattformübergreifende Omnipräsenz dominiert als Superkraft - Browser-Erweiterungen, mobile Tastaturen, Desktop-Apps. Funktioniert überall, wo getippt wird. GrammarlyGO bietet jetzt auch Text-Generierung. 30 Millionen tägliche Nutzer belegen den Erfolg. Nahtlose Integration in über 500.000 Websites und Apps sichert die Marktposition.
• Die Konkurrenz 👀 Beherrscht den Schreibassistenz-Markt trotz hartnäckiger Herausforderer. ProWritingAid punktet bei Romanautoren mit tieferer Analyse. Ginger umwirbt Nicht-Muttersprachler mit Übersetzungsfunktionen. Microsoft/Google integrieren Basis-Tools in ihre Plattformen. ChatGPT droht mit generativer KI-Kraft, vermisst aber Grammarlys nahtlose Integration. Die Allgegenwart-Strategie sichert Grammarlys Dominanz - es arbeitet einfach überall.
• Finanzierung 💰 Profitabel seit 2011. Sammelte $110M in 2017 (Bewertung $550M), $90M in 2019 (Unicorn-Status >$1B) und $200M+ in 2021 bei atemberaubenden $13B Bewertung. Investoren umfassen General Catalyst, IVP, BlackRock und Baillie Gifford. Umsatz explodierte von $180M (2023) auf geschätzte $250M+ (2024). Die Gründer planen einen Börsengang, warten aber auf optimale Marktbedingungen.
• Die Zukunft ⭐⭐⭐⭐ Grammarly sitzt am Kommunikationskreuzweg einer digitalen Welt. Unternehmensexpansion und Developer-Plattform positionieren es als "Schreibmotor" für die Apps von morgen. Mehrsprachige Unterstützung würde massives Wachstum entfesseln. Generative KI öffnet neue Möglichkeiten und der Fokus auf Datensicherheit stärkt die Vertrauensposition. Nichts killt Karrieren schneller als schlechtes Schreiben – Grammarlys Burggraben ist und bleibt menschliche Unsicherheit. 😅