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🤖 KI vor Gericht: Wer gewinnt den Daten-Krieg?

🤖 KI vor Gericht: Wer gewinnt den Daten-Krieg?
Credit: OpenAI

Guten Morgen aus San Francisco,

Das Ringen um KI und Urheberrecht erreicht die Gerichte – mit gemischten Signalen. Die New York Times ⚖️ punktet: Ein Richter lässt ihre Klage gegen OpenAI zu. Der Vorwurf: ChatGPT soll Tausende Artikel zum Training seiner KI eingescannt haben - ohne Erlaubnis.

Anthropic dagegen atmet auf 😮‍💨. Die Musikverlage 🎵 scheiterten mit ihrem Versuch, Claude den Stecker zu ziehen. Der Richter sah keinen "irreparablen Schaden".

Die Tech-Giganten pochen auf "Fair Use". Die Kreativen wittern den Untergang ihrer Geschäftsmodelle. Wer zahlt am Ende die Rechnung? Die Antwort schreiben jetzt die US-Gerichte. 🏛️

Stay curious,

Marcus Schuler


OpenAI und Anthropic: Wegweisende Entscheidungen im Urheberrecht

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Photo by Jonathan Kemper / Unsplash

Die New York Times feiert einen ersten Erfolg im Kampf gegen KI-Firmen. Richter Sidney Stein wies gestern OpenAIs Antrag ab, die Urheberrechtsklage der Zeitung zu stoppen.

Die Times wirft OpenAI vor, ihre Artikel ohne Erlaubnis für das Training von ChatGPT genutzt zu haben. Der Richter schmälerte zwar den Umfang der Klage, ließ aber die zentralen Vorwürfe zu.

Zeitgleich erlitt die Musikbranche eine Niederlage. Richter Eumi Lee wies den Antrag großer Musikverlage ab, die Nutzung ihrer Songs durch Anthropics KI-System Claude vorläufig zu stoppen. Die Verlage konnten keinen "irreparablen Schaden" nachweisen.

OpenAI und Anthropic berufen sich auf das "Fair Use"-Prinzip. Es erlaube ihnen, öffentlich verfügbare Daten zu nutzen. Die Kläger sehen darin einen massiven Eingriff in ihre Rechte.

Die beiden Fälle zeigen die wachsende Spannung zwischen Kreativen und den immer mächtiger werdenden KI-Firmen. Die Verlage fürchten vor allem die wirtschaftlichen Folgen: Wenn KIs ihre Inhalte ersetzen, brechen die Einnahmen weg.

Warum das wichtig ist:

  • Die Entscheidungen markieren den Start einer juristischen Schlacht um die Zukunft der KI - mit Signalwirkung für die gesamte Branche
  • Zum ersten Mal müssen Tech-Firmen ihre Datenpraktiken vor Gericht rechtfertigen - das könnte das Ende der kostenlosen Datenernte im Internet einläuten

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KI Photo des Tages

Credit: midjourney
Prompt:
In the twilight of the Li River, the mist dances in the evening breeze and the fishing fires are like stars. The telephoto lens compresses the fishing boat and the reflection, and the moonlight diffraction gilds the water with a silver glow. The super wide angle accommodates the karst peaks and the river, the fisherman casting his net in the mist, the bamboo raft gently rocking, the picture is quiet and poetic, the water waves gently rippling, the 11mm super wide angle accommodates the starlight on the lake and the peaks at the foot of the mountains at the same time.

Android wechselt in den Stealth-Modus

green frog iphone case beside black samsung android smartphone
Photo by Denny Müller / Unsplash

Ein tektonischer Plattenverschiebung erschüttert das Android-Universum. Google verkündet: Die Entwicklung des meistgenutzten Betriebssystems der Welt wandert komplett hinter verschlossene Türen.

Bisher lebte Android von seiner Dualität: Ein Teil der Entwicklung lief öffentlich, der andere intern. Ab nächster Woche ist Schluss mit der Code-Transparenz. Erst bei fertigen Releases darf die Community einen Blick auf die digitalen Eingeweide werfen.

Google argumentiert mit Effizienz. Die parallele Entwicklung verursache zu viele Konflikte beim Zusammenführen des Codes. Die DNA von Android bleibe open source - nur der Entwicklungsprozess werde privatisiert.

Ein digitaler Kulturwandel mit Sprengkraft: Die Community verliert ihren Echtzeit-Einblick in die Evolution des Systems. Für externe Entwickler wird Android zur Blackbox.

Warum das wichtig ist:

  • Google opfert die offene Entwicklungskultur auf dem Altar der Effizienz. Ein Schritt, der das kreative Ökosystem von Android nachhaltig verändern könnte.

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KI & Tech News

Nvidia plant anscheinend Einstieg in KI-Servermarkt

Nvidia könnte sich als nächstes die KI-Firma Lepton AI sichern. Der Chipkonzern verhandelt laut Medienberichten über eine mögliche Übernahme des Server-Vermieters. Die Gespräche drehen sich um einen Betrag von mehreren hundert Millionen Dollar. Mit dem Kauf würde Nvidia sein Geschäft um die Vermietung von KI-Rechenleistung erweitern - bisher liefert der Konzern nur die Chips dafür.

Oracle leugnet kritische Sicherheitslücke

Ein massiver Hackerangriff erschüttert offenbar das US-Datenbankunternehmen Oracle. Angreifer sollen angeblich die Daten von sechs Millionen Cloud-Nutzern via einer bekannten Schwachstelle kopierten haben. Der betroffene Oracle-Server soll mit veralteter Software aus dem Jahr 2014 gelaufen sein - Oracle schaltete ihn nach dem Angriff ab.

KI-Assistenten spielen jetzt in der Profiliga

Microsoft stattet seinen KI-Assistenten Copilot mit zwei neuen "Deep Reasoning"-Agenten aus: Researcher durchforstet komplexe Datenquellen wie Salesforce, während Analyst sich in einen virtuellen Datenwissenschaftler verwandelt und selbstständig Python-Code schreibt. Die ersten Unternehmen können die neuen Funktionen ab April testen - vorausgesetzt, sie besitzen die entsprechende Copilot-Lizenz.

Databricks knackt den KI-Code

Databricks revolutioniert das KI-Training mit einer cleveren Methode namens TAO: Die KI verbessert sich selbst, indem sie aus ihren besten Versuchen lernt - ganz ohne penibel sortierte Trainingsdaten. Der Beweis: Ein kleines Sprachmodell von Meta schlägt plötzlich OpenAIs Vorzeige-KI GPT-4 bei Finanzanalysen.

KI-Assistent hilft bei Tab-Verwaltung

Opera stattet seinen Browser mit einer intelligenten Tab-Verwaltung aus. Die neue Version von Opera One reagiert jetzt auf Sprachbefehle wie "Schließe alle Tabs außer diesem" oder "Gruppiere meine Pinterest-Tabs". Der Browser nutzt dafür seine KI-Assistentin Aria - ein Tastendruck auf Strg+/ genügt, um die Funktion zu starten.

Musks KI-Bot erobert neues Terrain

X integriert seinen KI-Chatbot Grok in Telegram - allerdings nur für zahlende Premium-Nutzer beider Plattformen. Die Kooperation mit dem in Dubai ansässigen Messenger kommt zu einer Zeit, in der X seine KI-Infrastruktur massiv ausbaut und allein im Rechenzentrum Memphis 200.000 Nvidia-Prozessoren für Grok einsetzt.


Besser prompten…

Geschichte: Geniale Köpfe im Zwiespalt


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Erschaffe einen knackigen Dialog, in dem Leonardo da Vinci und Nikola Tesla über Zeitgrenzen hinweg aufeinandertreffen. Sie streiten, finden zueinander und fordern sich gegenseitig heraus, wenn es um die Zukunft der Menschheit geht.

Lege den Fokus auf:

  • Ihre gegensätzlichen Ansichten zum Zweck der Technik
  • Drei konkrete Erfindungen, die jeder heute vorantreiben würde
  • Einen unerwarteten Moment, in dem sie Gemeinsamkeiten entdecken

Der Dialog muss ihre Persönlichkeiten widerspiegeln - da Vincis künstlerische Neugier trifft auf Teslas Besessenheit. Vermeide Wissen, das sie nicht haben konnten.
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Diese Version knallt mehr:
👉 Setzt klare Grenzen für den Dialog
👉 Schafft natürliche Spannung zwischen den Charakteren
👉 Konzentriert sich auf greifbare Themen statt vager "Visionen"
👉 Fordert authentische Charakterzeichnung
👉 Stellt Kunst gegen Wissenschaft

Kurz: Weniger Gerede, mehr Zunder.


🚀 KI Profile: Die Unternehmen von Morgen

Firecrawl: Der KI-Feuerwehrmann für Webdaten 🚒

Firecrawl zündet die Web-Scraping-Welt an. Das YC-backed Startup verwandelt chaotische Websites in AI-freundliche Daten - und das ohne eine einzige Zeile Code.

Gründer: Caleb Peffer, Nicolas Silberstein Camara und Eric Ciarla gründeten Firecrawl 2022 aus einem Uni-Projekt 🎓 Das 8-köpfige Team sitzt in San Francisco und entstand aus der Frustration beim Datensammeln für ihr vorheriges Startup Mendable. Y Combinator pushte die Gründer zum Pivot - eine Goldgrube, wie sich herausstellte 💎

Produkt: Revolutionäre AI-Crawler extrahieren Daten per Sprachbefehl. Adaptiert sich automatisch an Websiteänderungen - keine gebrochenen Scraper mehr. Liefert blitzschnell saubere JSON/Markdown-Outputs für AI-Apps. 25.000+ GitHub Stars sprechen für sich ⭐

Konkurrenz: Bright Data und Apify dominieren das Enterprise-Segment. Firecrawl punktet mit AI-Power gegen altbackene Lösungen. Community-first Ansatz schlägt die Konkurrenz um Längen 🏃

Finanzierung: 1,7 Mio $ Seed-Funding von Y Combinator & Angels. Bootstrapped zum Erfolg dank Early Revenue. Größere Finanzierungsrunde steht in den Startlöchern 🚀

Zukunft: ⭐⭐⭐⭐ Firecrawl surft geschickt auf der KI-Welle und experimentiert sogar mit AI-Agenten als "Mitarbeiter". Der First-Mover-Vorteil und die treue Open-Source-Community bilden ein solides Fundament für die nächste Wachstumsphase. 🔥